Motivation und Inspiration
Innere Notwendigkeit
Nach und nach ging mir die Bedeutung eines Wortes von Kandinky auf, der als einziges Kriterium für die Wahrheit in der Kunst die „innere Notwendigkeit“ sah. Diese innere Notwendigkeit, dieses Bedürfnis zu malen und sich durch Formen und Farben auszudrücken, kann man auch Motivation nennen. Die Erfahrung sagt mir, dass die Motivation der unentbehrlichste Anteil der künstlerischen Begabung ist. Im Kunstunterricht traf ich in fast jeder Klasse mindestens einen Schüler(in) begabt genug, um ein guter Künstler(in) zu werden. Aber nichts geschah. Es fehlte die Motivation. Es scheint, dass sie eine angeborene Begabung ist, die man entwickeln, aber nicht erwerben kann.
Je älter ich werde, je mehr regt mich die innere Notwendigkeit an zu malen. Die Motivation nimmt also nicht ab, aber man braucht auch Inspiration, um etwas zu schaffen. Um die rechte Form zu finden, muss ich im Dialog mit der sichtbaren Wirklichkeit und mit meiner inneren Welt sein: Seherlebnisse und Emotionen.
Mein Weg als Malerin

Malerin werden: Das Studium

Motivation und Inspiration

Reisen inspirieren mich immer

Meine erste Ausstellung und Aufenthalte in Paris 1962 bis 1974

Macht man Fortschritte?

Mein geometrischer Stil: 1970 bis 1974

Meine „kosmische Periode“ und eine neue Technik: 1976 – 1979

Stimulierende Techniken

Die Befreiung der Geste : eine neue Spontaneität

Ein grosses Atelier und grosse Formate

Ein spiritueller Anklang?
